Aufgrund von Arbeiten an Lärmschutzanlagen kommt es in den Nächten 27./28.11.2017 bis 30.11./1.12. 2017 zwischen Düren und Langerwehe bzw.
Aachen Hbf zu Zug- bzw. Teilausfällen und Fahrplanabweichungen auf der Linie RB 20.

Den Baustellenfahrplan finden Sie in der verlinkten PDF-Datei.

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Aufgrund von Arbeiten an Lärmschutzanlagen kommt es in den Nächten 27./28.11.2017 bis 30.11./1.12.2017 zwischen Düren und Langerwehe bzw. Aachen zu einzelnen Zugausfällen und Fahrplanabweichungen bei der Linie RE 1.
Als Ersatz verkehren Busse.

Den Baustellenfahrplan können sie als PDF-Datei herunterladen.

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Nur am Dienstag, 28. November 2017, von Betriebsbeginn bis 12:00 Uhr wird die Haltestelle Hagfeld Fahrtrichtung Annapark aufgrund von Bauarbeiten aufgehoben. Eine Ersatzhaltestelle wird in der Joseph-von-Fraunhofer-Straße aufgestellt.

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Förderprojekte in der Region

Der AVV beteiligt sich gemeinsam mit weiteren Projektpartnern an diversen Förderprojekten, die die Mobilität in der Region verbessern, sichern und ausbauen sollen. Im Folgenden finden Sie eine kurze Übersicht über die aktuellen Förderprojekte.

„EMR Connect (ECON)“

Das Interreg VA-Projekt „EMR Connect“ mit einer Laufzeit von drei Jahren besteht aus einem Konsortium mit insgesamt 14 Projektpartnern: Neben der Aachener Verkehrsverbund GmbH, Stadt Aachen, ASEAG, RWTH Aachen University, Provinz Limburg, Parkstad Limburg, Arriva Personenvervoer, Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, TEC, De Lijn, SNCB, Liège Europe Metropole, Universität de Liège, Universiteit Hasselt.

Unter Federführung des AVV arbeitet das Projektkonsortium im Rahmen des Projekts an Maßnahmen zur Verbesserung des grenzüberschreitenden ÖV. Beantragt wurde dafür ein Gesamtvolumen in Höhe von rund 4,6 Mio. Euro. Das Projektkonsortium beschäftigt sich mit einer großen Bandbreite an Themen aus dem euregionalen ÖPNV:

  • Verbesserungen in den Bereichen „Tarife & Ticketing“, insbesondere im Bereich des grenzüberschreitenden eTicketing
  • Hinwirkung auf die Schaffung der infrastrukturellen Voraussetzungen für die Elektrifizierung von grenzüberschreitenden Bus linien (Ladestationen)
  • Integration von grenzüberschreitenden multimodalen Informationen in das Fahrgastinformationssystem des AVV (u. a. Echtzeitdaten)
  • Untersuchungen zu Verbesserungen im grenzüberschreitenden Leistungsangebot
  • Untersuchungen zur multimodalen Anbindung an den grenzüberschreitenden ÖV
  • Vernetzung in der Bildungs- und Wissensregion Euregio Maas-Rhein (EMR) durch Zusammenarbeit dreier Universitäten bei der Organisation grenzüberschreitender Workshops zu ÖV-Themen und projektbegleitenden Untersuchungen
European Travellers Club Logo

Horizon 2020 „European Travellers Club“ (ETC)

Mit der bevorstehenden Einführung des EFM im AVV werden künftig drei verschiedene eTicket-Standards im grenzüberschreitenden ÖPNV in der Euregio Maas-Rhein zum Einsatz kommen. Aus diesem Grund muss eine interoperable Nutzung von elektronischen Tickets unterschiedlicher Standards ermöglicht werden. 

Zur Lölsung der auf unterschiedlichen länderspezifischen Standards beruhenden Probleme bei der Interoperabilität hat sich der AVV bei der EU um Mittel aus dem Förderprogramm Horizon 2020 beworben. Die Antragstellung für das Projekt „European Travellers Club“ (ETC) erfolgte über die VDV eTicket Service GmbH (VDV-ETS) und das Open Ticketing Institute (OTI). VDV-ETS und OTI gehören gemeinsam mit AVV und ASEAG zu dem aus Partnern aus den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland bestehenden Projektkonsortium. Dessen Förderantrag wurde 2016 bereits bewilligt. Die EU stellt fü das Projekt insgesamt 4,5 Millionen Euro zur Verfügung - über eine Laufzeit von zwei Jahren.

Rund 600.000 Euro davon fließen in den Aufbau eines grenzüberschreitenden eTicketing, das im Rahmen des Projektes in einem grenzüberschreitenden Pilotsystem in Zusammenarbeit mit der ASEAG getestet wird. Die dazu erforderliche Abstimmung mit den im AVV tätigen Verkehrsunternehmen hat die AVV GmbH gemeinsam mit den federführenden  Unternehmen VDV-ETS und OTI übernommen.

In der zweiten Jahreshälfte 2017 wird dazu ein grenzüberschreitender Pilotversuch mit technisch erweiterten Chipkarten und EFM-Hintergrundsystemen zwischen dem AVV und der niederländischen Provinz Limburg durchgeführt. Der AVV übernimmt als Subpartner die Umsetzung des deutschen Pilotsystems unter Einbindung der ASEAG. Das Ziel besteht darin, in Zukunft den grenzüberschreitenden ÖPNV mit einem einzigen Nutzermedium (Chipkarte) zu ermöglichen. Für den Fahrgast wird dadurch die Notwendigkeit entfallen, drei unterschiedliche Chipkarten in der Euregio Maas-Rhein vorzuhalten. Konkret bedeutet dies, dass Fahrgäste im grenzüberschreitenden Verkehr ihre heimische, technisch erweiterte Chipkarte nach deutschem Kernapplikationsstandard auch im benachbarten Ausland nutzen können. Umgekehrt soll die Nutzung der niederländischen OV-Chipkaart auch auf deutscher Seite möglich sein.

Weitere Infos: www.europeantravellersclub.eu

MaaS4EU-Logo

Horizon 2020 „Mobility as a Service (MaaS4EU)”

Die euregionale Koordinierungsstelle beim AVV hat als Teil eines europäischen Projektkonsortiums erfolgreich einen Projektantrag für den Förderaufruf „Mobility as a Service (MaaS4EU)“ des Forschungs- und Entwicklungsprogramms Horizon 2020 der Europäischen Union eingereicht. Das Konsortium umfasst Partner aus den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Großbritannien, Italien, Finnland, Griechenland und Ungarn. 

Diese Partner bilden das Konsortium für das Projekt „Mobility as a Service (MaaS4EU)“, das nach Durchlaufen eines zweistufigen Antragsverfahrens Anfang 2017 den Zuschlag zur Durchführung des europäisch geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojektes erhalten hat. Das Projekt läuft über drei Jahre - mit Beginn im Juni 2017. Während EMR Connect die Implementierung vorhandener Lösungen verfolgt, arbeitet das Projektkonsortium im Rahmen dieses Forschungsprojektes an der Entwicklung einer integrierten Fahrgastinformations- und Ticketingplattform. Diese soll grenzüberschreitende genauso wie multimodale Verkehrsangebote (u. a. Mitfahrgelegenheiten im grenzüberschreitenden Kontext) berücksichtigen. Hierzu steht der AVV GmbH ein Budget in Höhe von rund 160.000 Euro bei einer Förderquote in Höhe von 100 % zur Verfügung.

Weitere Infos: www.maas4eu.eu